Kurz beantwortet
Was zahlen Sie mit Rezept?
10 Prozent der Behandlungskosten plus 10 Euro je Verordnung. Den Rest übernimmt Ihre Krankenkasse.
AusführlichSpielt die Dauer eine Rolle?
Ja. 30, 45 und 60 Minuten sind eigene Positionen mit eigener Vergütung, und die Zeit steht auf Ihrer Verordnung.
AusführlichUnd privat Versicherte?
Wir rechnen direkt mit Ihnen ab. Wie viel Ihre Versicherung erstattet, hängt von Ihrem Tarif ab.
AusführlichUnd ohne Rezept?
Dann zahlen Sie die Behandlung selbst. Den Preis nennen wir Ihnen vorher.
Ausführlich
Was kostet eine Lymphdrainage?
Das hängt vor allem davon ab, ob Sie eine ärztliche Verordnung haben. Gesetzlich Versicherte zahlen mit Rezept 10 Prozent der Behandlungskosten plus 10 Euro je Verordnung. Den Rest übernimmt die Krankenkasse. Privat Versicherte bekommen von uns eine Rechnung und reichen sie bei ihrer Versicherung ein. Ohne Rezept zahlen Sie die Behandlung selbst.
Mit einer Verordnung tragen Sie einen kleinen Teil der Kosten, ohne Verordnung den ganzen Betrag. Wenn Ihre Ärztin eine Lymphdrainage für sinnvoll hält, lohnt es sich deshalb, nach einem Rezept zu fragen.
Was zahlen Sie mit Verordnung bei der gesetzlichen Kasse?
Erwachsene gesetzlich Versicherte zahlen 10 Prozent der Behandlungskosten plus 10 Euro je Verordnung. Die 10 Euro fallen einmal pro Rezept an und nicht bei jedem Termin. Die 10 Prozent richten sich danach, was verordnet ist und wie viele Einheiten auf dem Rezept stehen. Den genauen Betrag nennen wir Ihnen, sobald wir Ihre Verordnung gesehen haben.
Ist zusätzlich eine Kompressionsbandagierung verordnet, ist sie eine eigene Leistung auf dem Rezept. Auch für sie zahlen Sie 10 Prozent zu, die 10 Euro dagegen nur einmal je Verordnung.
Gar nichts zuzahlen müssen Minderjährige, Schwangere bei einer Behandlung, die mit der Schwangerschaft zusammenhängt, und alle mit einem Befreiungsausweis der Krankenkasse. Den Ausweis bekommt, wer im Jahr Zuzahlungen in Höhe von 2 Prozent seiner Bruttoeinnahmen erreicht hat, bei schwerwiegend chronisch Kranken von 1 Prozent. Wie Sie die Befreiung beantragen, lesen Sie unter Was kostet Physiotherapie mit Rezept?
Warum steht die Behandlungszeit auf der Verordnung?
Bei den meisten Heilmitteln gibt die Verordnung keine Zeit vor, bei der Lymphdrainage schon. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt legt fest, ob eine Behandlung 30, 45 oder 60 Minuten dauert. So lange dauert dann auch Ihr Termin bei uns.
Für die Kasse sind das drei verschiedene Leistungen, und jede wird unterschiedlich vergütet. Eine längere Behandlung kostet mehr, und damit steigen auch Ihre 10 Prozent. Die 10 Euro je Verordnung bleiben gleich, egal welche Zeit auf dem Rezept steht.
Welche Zeit die richtige ist, entscheidet die Ärztin nach Größe und Art der Schwellung. Ein Arm nach einer Operation braucht meist weniger Zeit als ein Lymphödem an beiden Beinen.
Was zahlen Privatversicherte für Lymphdrainage?
Mit Privatversicherten und Beihilfeberechtigten rechnen wir direkt ab. Sie bekommen die Rechnung von uns und reichen sie bei Ihrer Versicherung oder der Beihilfestelle ein. Wie viel davon erstattet wird, hängt von Ihrem Tarif ab.
Fragen Sie am besten vor Beginn der Behandlung bei Ihrer Versicherung nach. Wichtig sind zwei Punkte, ob sie eine ärztliche Verordnung verlangt und bis zu welchem Betrag sie Lymphdrainage übernimmt. Was die Behandlung bei uns kostet, nennen wir Ihnen vorher. Aus beiden Angaben ergibt sich, welcher Teil bei Ihnen bleibt.
Was kostet Lymphdrainage ohne Rezept?
Ohne Verordnung ist die Lymphdrainage eine Selbstzahlerleistung, und Sie tragen die Kosten vollständig. Den Preis nennen wir Ihnen vorher, am Telefon oder in der Praxis, bevor die Behandlung beginnt.
Ob eine Lymphdrainage ohne Rezept in Ihrem Fall infrage kommt, besprechen wir mit Ihnen vorab. Eine Schwellung, deren Ursache niemand kennt, gehört zuerst in ärztliche Hände. Wenn die Ärztin die Ursache abgeklärt hat, stellt sie bei Bedarf gleich die Verordnung aus, und dann zahlen Sie deutlich weniger.
Wann Sie mit einer Schwellung zuerst zum Arzt gehen sollten
Lymphdrainage behandelt Schwellungen, deren Ursache bekannt ist. Bei diesen Anzeichen gehen Sie bitte zuerst zur Ärztin oder zum Arzt.
- Ein Bein ist plötzlich dick, warm und die Wade tut weh. Das kann eine Thrombose sein.
- Die Haut über der Schwellung ist gerötet und heiß, dazu kommen Fieber oder Schüttelfrost. Bei einem Lymphödem ist das oft eine Wundrose, die ärztlich behandelt werden muss.
- Beide Beine schwellen an, und Sie bekommen schlechter Luft oder nehmen rasch an Gewicht zu.
- Nach einer Krebsbehandlung tritt eine neue Schwellung auf.
- Die Schwellung ist ohne erkennbaren Grund entstanden.
Bei plötzlicher Atemnot oder Schmerzen in der Brust rufen Sie sofort den Notruf 112.
So behandeln wir Schwellungen in Euskirchen
Die Manuelle Lymphdrainage ist eine Behandlung mit sehr sanften, kreisenden und schiebenden Griffen. Sie regt den Abtransport von Flüssigkeit aus dem Gewebe an. Der Druck bleibt bewusst leicht, weil die Lymphgefäße dicht unter der Haut liegen. Die Reihenfolge ist festgelegt, zuerst kommen Hals und Rumpf dran, danach das geschwollene Gebiet.
Verordnet wird sie bei Schwellungen nach Operationen und Verletzungen, bei Lymphödemen und nach der Entfernung von Lymphknoten. Bei Lymphödemen gehört die Kompression fest zur Behandlung, sonst fließt die Flüssigkeit danach wieder zurück. Ob und welche Kompression Sie brauchen, steht in Ihrer Verordnung, oder wir besprechen es im Termin. Wer nach einer Krebsbehandlung zu uns kommt, findet unter Onkologie alles, was wir dort anbieten.
Rufen Sie uns an, wenn Sie das Rezept in der Hand haben, unter 02251 777944. Dann klären wir den Termin und sagen Ihnen, was Sie zuzahlen. Sie finden uns in der Hochstraße 38-40 in Euskirchen.
Mit einer Verordnung tragen Sie einen kleinen Teil der Kosten, ohne Verordnung den ganzen Betrag.




